Wer auf Facebook professionell auftreten will, kommt an den richtigen Bildformaten nicht vorbei. Dieser Guide bündelt alle wichtigen Maße für 2026 an einem Ort, von Profilbild bis Werbeanzeige, inklusive praktischer Tipps. Für die schnelle Kopiervariante nutze unseren Facebook-Formate-Spickzettel.
Profilbild
Das Profilbild wird auf dem Desktop mit 170 mal 170 Pixeln angezeigt, auf dem Smartphone kleiner. Für den Upload empfiehlt sich eine Größe von 320 mal 320 Pixeln, damit auch Vergrößerungen scharf bleiben. Da das Bild rund zugeschnitten wird, gehört das Hauptmotiv in die Mitte.
Titelbild
Auf dem Desktop wird das Titelbild mit 820 mal 312 Pixeln angezeigt, auf dem Smartphone mit 640 mal 360 Pixeln. Da beide Varianten unterschiedlich zugeschnitten werden, sollten Logo oder Text zentriert platziert werden, nicht an den Rändern.
Beitragsbild
Für einzelne Bilder im Feed empfiehlt sich eine Größe von 1200 mal 630 Pixeln, entsprechend einem Seitenverhältnis von 1.91:1. Quadratische Bilder mit 1080 mal 1080 Pixeln funktionieren ebenfalls gut und wirken im mobilen Feed oft platzsparender.
Story
Stories sind vollflächig und vertikal, mit einer empfohlenen Größe von 1080 mal 1920 Pixeln, entsprechend einem Seitenverhältnis von 9:16. Am oberen und unteren Rand sollte ausreichend Platz frei bleiben, da dort Profilname und Interaktionsleiste eingeblendet werden.
Event-Titelbild
Für Veranstaltungen empfiehlt sich eine Größe von 1920 mal 1005 Pixeln, mit einer Mindestbreite von rund 470 Pixeln. Wird diese Mindestbreite unterschritten, skaliert Facebook das Bild hoch, was zu Unschärfe führt.
Werbeanzeigen
Im Feed funktionieren quadratische Anzeigen mit 1080 mal 1080 Pixeln besonders gut, alternativ im Querformat mit 1200 mal 628 Pixeln. Für Story-Anzeigen gilt dasselbe vertikale Format wie bei regulären Stories, also 1080 mal 1920 Pixel. Zu viel Text im Bild wirkt sich häufig negativ auf die Zustellung aus.
Vollständige Maßtabelle
| Format | Empfohlene Größe | Seitenverhältnis |
|---|---|---|
| Profilbild | 320 x 320 px | 1:1 |
| Titelbild (Desktop) | 820 x 312 px | ca. 2.63:1 |
| Titelbild (Handy) | 640 x 360 px | 16:9 |
| Beitragsbild | 1200 x 630 px | 1.91:1 |
| Beitragsbild (quadratisch) | 1080 x 1080 px | 1:1 |
| Story | 1080 x 1920 px | 9:16 |
| Event-Titelbild | 1920 x 1005 px | ca. 1.91:1 |
| Werbeanzeige (Feed, quadratisch) | 1080 x 1080 px | 1:1 |
| Werbeanzeige (Feed, Querformat) | 1200 x 628 px | 1.91:1 |
| Werbeanzeige (Story) | 1080 x 1920 px | 9:16 |
Praktische Tipps für alle Formate
Lade Bilder grundsätzlich in etwas höherer Auflösung hoch, als angezeigt wird, damit Skalierung nicht zu Unschärfe führt. Platziere wichtige Inhalte wie Gesichter, Logos oder Text möglichst zentral, da Ränder je nach Gerät unterschiedlich beschnitten werden. Nutze für jedes Format ein eigens zugeschnittenes Bild, statt ein einzelnes Foto für alle Zwecke wiederzuverwenden.
Warum sich Formate über die Jahre verändern
Facebook passt seine Bildformate immer wieder leicht an, meist als Reaktion auf veränderte Bildschirmgrößen, neue Funktionen oder eine überarbeitete Nutzeroberfläche. Ein Format, das vor einigen Jahren optimal war, kann heute leicht anders wirken, weil sich etwa der sichtbare Bereich auf mobilen Geräten verändert hat. Wer regelmäßig Inhalte veröffentlicht, sollte deshalb in größeren Abständen prüfen, ob sich an den empfohlenen Maßen etwas geändert hat, statt sich dauerhaft auf einmal recherchierte Werte zu verlassen.
Profilbild im Detail
Das Profilbild ist meist das kleinste, aber am häufigsten sichtbare Element eines Profils, da es neben jedem Kommentar und jeder Nachricht erscheint. Auf dem Desktop wird es mit 170 mal 170 Pixeln angezeigt, auf dem Smartphone kleiner, oft nur mit 128 mal 128 Pixeln. Für den Upload empfiehlt sich dennoch eine deutlich größere Datei von 320 mal 320 Pixeln, damit auch bei Vergrößerungen, etwa beim Anklicken des Profilbilds, keine Unschärfe entsteht. Da das Bild grundsätzlich rund zugeschnitten wird, sollte das wichtigste Motiv immer zentriert und nicht zu nah am Rand platziert werden.
Titelbild im Detail
Das Titelbild bietet deutlich mehr Gestaltungsspielraum als das Profilbild und wird oft für Markenbotschaften, saisonale Aktionen oder wichtige Ankündigungen genutzt. Auf dem Desktop beträgt die empfohlene Größe 820 mal 312 Pixel, auf dem Smartphone 640 mal 360 Pixel. Da beide Geräte das Bild unterschiedlich zuschneiden, sollten Text und Logo in der Bildmitte bleiben, niemals an den äußeren Rändern, da diese je nach Gerät unterschiedlich stark beschnitten werden.
Beitragsbilder im Detail
Für einzelne Bilder innerhalb eines Beitrags hat sich ein Seitenverhältnis von 1.91:1 als Standard etabliert, entsprechend einer Größe von etwa 1200 mal 630 Pixeln. Alternativ funktionieren auch quadratische Bilder mit 1080 mal 1080 Pixeln gut, besonders in der mobilen Ansicht, wo sie mehr Platz im Feed einnehmen. Bei mehreren Bildern in einem Album oder Karussell lohnt sich ein einheitliches Format für alle Bilder, damit die Darstellung insgesamt stimmig wirkt.
Stories im Detail
Stories unterscheiden sich grundlegend von anderen Formaten, da sie vollflächig und ausschließlich vertikal dargestellt werden, im Seitenverhältnis 9:16, entsprechend etwa 1080 mal 1920 Pixeln. Am oberen und unteren Bildrand blendet die Facebook-App automatisch Elemente wie Profilname, Uhrzeit und Interaktionsleiste ein, weshalb in diesen Bereichen platzierte Inhalte häufig verdeckt werden. Wichtige Bildelemente gehören deshalb konsequent in die mittleren zwei Drittel des Bildes.
Event-Titelbilder im Detail
Veranstaltungen erhalten ein eigenes, breiteres Titelbild mit einer empfohlenen Größe von 1920 mal 1005 Pixeln. Wichtig ist hier vor allem die Mindestbreite von etwa 470 Pixeln, wird sie unterschritten, skaliert Facebook das Bild automatisch hoch, was fast immer zu sichtbarer Unschärfe führt. Gerade bei wiederkehrenden Veranstaltungen lohnt sich eine einheitliche Bildvorlage, die sich für jeden neuen Termin leicht anpassen lässt.
Werbeanzeigen im Detail
Werbeanzeigen bieten die größte Formatvielfalt, da sie sowohl im Feed als auch in Stories erscheinen können. Im Feed funktionieren quadratische Anzeigen mit 1080 mal 1080 Pixeln besonders zuverlässig, alternativ im Querformat mit 1200 mal 628 Pixeln. Story-Anzeigen folgen demselben vertikalen Format wie reguläre Stories. Ein häufig unterschätzter Faktor ist der Textanteil im Bild selbst, zu viel Text im Bild wirkt unruhig und wird von vielen Nutzern seltener wahrgenommen als eine klare, bildlastige Gestaltung mit knapper Botschaft im begleitenden Anzeigentext.
Checkliste vor jedem Upload
Bevor du ein neues Bild veröffentlichst, lohnt sich eine kurze gedankliche Checkliste: Stimmt das Seitenverhältnis mit dem gewählten Format überein? Ist die Auflösung hoch genug, um Unschärfe zu vermeiden? Befinden sich wichtige Inhalte wie Gesichter, Logos oder Text in der sicheren Bildmitte? Wurde das Bild speziell für dieses eine Format zugeschnitten, statt ein bereits vorhandenes Bild einfach wiederzuverwenden? Wer diese vier Fragen konsequent vor jedem Upload beantwortet, vermeidet die überwiegende Mehrheit aller Formatfehler von vornherein.
Formate für unterschiedliche Gerätetypen
Auch wenn Facebook versucht, Inhalte auf allen Geräten möglichst gut darzustellen, unterscheidet sich die tatsächliche Darstellung zwischen Smartphone, Tablet und Desktop-Computer spürbar. Auf kleinen Bildschirmen wird häufig ein engerer, zentrierter Ausschnitt gezeigt, während größere Bildschirme mehr vom ursprünglichen Bild sichtbar machen. Wer hauptsächlich für eine mobile Zielgruppe gestaltet, was inzwischen für die meisten Facebook-Seiten zutrifft, sollte deshalb bei jedem Format zuerst die mobile Ansicht im Blick behalten und die Desktop-Darstellung als zusätzliche Prüfung betrachten, nicht umgekehrt.
Farbwahl und Kontrast in verschiedenen Formaten
Neben der reinen Größe spielt auch die Farbgestaltung eine wichtige Rolle für die Wirkung eines Bildes. Helle, kontrastreiche Bilder fallen im Feed zwischen vielen anderen Beiträgen eher auf als gedeckte, ähnlich wirkende Farbtöne. Bei Text im Bild, etwa in Werbeanzeigen oder Event-Titelbildern, ist ein starker Kontrast zwischen Schrift und Hintergrund entscheidend für die Lesbarkeit, besonders auf kleinen mobilen Bildschirmen, wo feine Farbunterschiede kaum noch wahrnehmbar sind.
Formate im Zusammenspiel mit dem Algorithmus
Auch wenn die genaue Funktionsweise des Facebook-Algorithmus nicht vollständig öffentlich bekannt ist, deuten viele Beobachtungen darauf hin, dass vollständig und korrekt formatierte Inhalte tendenziell besser abschneiden als unpassend zugeschnittene. Ein Bild, das im Feed abgeschnitten wirkt oder unscharf erscheint, wird häufiger schnell weitergescrollt, was sich negativ auf die Verweildauer und damit indirekt auf die weitere Verbreitung des Beitrags auswirken kann.
Formate für Werbetreibende im Detail
Wer regelmäßig Werbeanzeigen schaltet, profitiert davon, für jede Kampagne mehrere Formatvarianten gleichzeitig vorzubereiten, da Facebook Anzeigen automatisch auf unterschiedlichen Platzierungen ausspielt, etwa im Feed, in Stories oder im rechten Spaltenbereich auf dem Desktop. Wird nur ein einzelnes Format bereitgestellt, kann es auf anderen Platzierungen suboptimal zugeschnitten erscheinen. Mehr Grundlagen zu Werbeformaten und Kosten findest du im Bereich Facebook-Hilfe.
Formate schnell nachschlagen
Da sich niemand alle Maße dauerhaft merken kann, lohnt sich ein Lesezeichen auf unseren Facebook-Formate-Spickzettel, der alle Werte aus diesem Guide kompakt mit Kopieren-Funktion bereitstellt. So lässt sich jedes Maß in Sekunden nachschlagen und direkt in ein Bildbearbeitungsprogramm übertragen, ohne lange suchen zu müssen.
Ein letzter praktischer Hinweis
Bewahre dir zugeschnittene Vorlagen für jedes Format als eigene Dateien auf, statt sie bei jedem neuen Beitrag von Grund auf neu zu erstellen. Das spart nicht nur Zeit, sondern sorgt auch für einen konsistenten, wiedererkennbaren Auftritt über Monate hinweg. Kombiniert mit einer sorgfältig gewählten Sonderschrift aus unserem Schriftgenerator für Überschriften und Namen entsteht so ein rundum durchdachter, professionell wirkender Facebook-Auftritt, der sich klar von zufällig zusammengestellten Inhalten abhebt und auf jedem Gerät gut zur Geltung kommt.
Story-Format im Detail
Stories sind vollflächig und ausschließlich vertikal, mit einer empfohlenen Größe von 1080 mal 1920 Pixeln, entsprechend einem Seitenverhältnis von 9:16. Da am oberen und unteren Rand automatisch Profilname, Uhrzeit und Interaktionselemente eingeblendet werden, sollten wichtige Bildinhalte konsequent im mittleren Bereich platziert werden. Für Text in Stories empfiehlt sich zusätzlich ein deutlicher Kontrast zum Hintergrund, da Stories häufig nur wenige Sekunden lang betrachtet werden, bevor automatisch zur nächsten gewechselt wird.
Reels-Format im Detail
Reels nutzen dasselbe vertikale Seitenverhältnis von 9:16 wie Stories, unterscheiden sich aber in der Nutzung: Sie bleiben dauerhaft sichtbar, statt nach 24 Stunden zu verschwinden. Die empfohlene Auflösung liegt ebenfalls bei 1080 mal 1920 Pixeln. Da Reels aktiv auch Nutzern vorgeschlagen werden, die einer Seite noch nicht folgen, lohnt sich hier besondere Sorgfalt beim Zuschnitt, ein unpassend wirkendes Video wird beim schnellen Durchscrollen häufig übersprungen, bevor die eigentliche Botschaft ankommt.
Messenger-Formate im Detail
Auch im Facebook Messenger gelten eigene Bildregeln. Für geteilte Fotos empfiehlt sich ein Format nahe dem Seitenverhältnis 1:1 oder 4:5, da der Messenger Bilder in einer kompakten Vorschau innerhalb des Chatverlaufs darstellt. Zu breite oder zu schmale Bilder werden dabei stark beschnitten. Für Profilbilder innerhalb des Messengers gilt dieselbe runde Zuschneidelogik wie beim regulären Facebook-Profilbild, weshalb sich dieselbe Vorlage von 320 mal 320 Pixeln auch hier eignet.
Veelgemaakte Fehler beim Hochladen
Ein häufiger Fehler ist das Hochladen eines Bildes in der falschen Ausrichtung, etwa ein Querformat-Foto für eine Story, was zu breiten schwarzen Rändern führt. Ebenfalls verbreitet ist das Ignorieren des sicheren Bereichs bei Stories und Reels, wodurch Text oder Logos hinter der Bedienoberfläche verschwinden. Viele laden zudem Bilder in zu niedriger Auflösung hoch, weil sie von einem Messenger-Chat oder einer komprimierten Quelle stammen, was beim Skalieren zu sichtbarer Unschärfe führt. Ein letzter häufiger Fehler ist die Wiederverwendung exakt desselben Bildes über mehrere Formate hinweg, ohne den Ausschnitt anzupassen, was besonders bei Titelbildern und Event-Bannern auffällt.
Formate regelmäßig testen
Nach jedem größeren Update der Facebook-App oder einer Änderung an der eigenen Website lohnt sich ein kurzer Test: Lade ein Beispielbild in jedem wichtigen Format hoch und prüfe auf Desktop und Smartphone, ob alles wie erwartet aussieht. Diese wenigen Minuten Kontrolle verhindern, dass ein über Wochen unbemerkt falsch dargestelltes Titelbild oder eine beschnittene Werbeanzeige den professionellen Eindruck der gesamten Seite beeinträchtigt.
Formate langfristig im Blick behalten
Bewahre für jedes wichtige Format eine eigene, fertig zugeschnittene Vorlage auf, statt bei jedem neuen Beitrag erneut zu recherchieren oder zu schätzen. Diese kleine Investition an Vorbereitungszeit zahlt sich über Monate hinweg in einem deutlich konsistenteren, professionelleren Auftritt aus, der sich auf jedem Gerät gut darstellt.
Zusammenspiel der Formate auf einer Seite
Eine Facebook-Seite wirkt am überzeugendsten, wenn Profilbild, Titelbild und die zuletzt veröffentlichten Beiträge farblich und stilistisch zusammenpassen. Ein Bruch zwischen einem sehr modernen Titelbild und veralteten, unpassend zugeschnittenen Beitragsbildern fällt Besuchern schnell auf und kann unprofessionell wirken, selbst wenn jedes einzelne Bild für sich genommen korrekt formatiert ist.
Diese Konsistenz über alle Formate hinweg unterscheidet einen durchdachten Facebook-Auftritt von einem zufällig zusammengestellten.
Ein kurzer, regelmäßiger Blick auf diese Maße reicht meist völlig aus.
Häufige Fragen
Ändern sich diese Maße häufig?
Gelegentlich passt Facebook einzelne Werte leicht an. Diese Übersicht wird entsprechend aktuell gehalten.
Welches Dateiformat sollte ich verwenden?
Für Fotos eignet sich JPG, für Grafiken mit Transparenz oder Text PNG. Für Stories sind zusätzlich MP4-Videos möglich.
Gibt es ein Tool, um Maße schnell zu kopieren?
Ja, unseren kostenlosen Facebook-Formate-Spickzettel mit Kopieren-Funktion für jedes einzelne Maß.
Wie vermeide ich, dass mein Titelbild auf dem Handy anders aussieht?
Platziere wichtige Elemente zentral im Bild, damit sie sowohl im breiteren Desktop-Zuschnitt als auch im schmaleren mobilen Zuschnitt sichtbar bleiben.